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Kuchen & Torten

Torten

Für die Torten verwenden wir zwei Böden: einen hellen und einen dunklen. Die Böden bestehen aus

  • Kokosraspeln, Haferflocken, Banane
  • Walnüsse, Mandeln, Kakaopulver (ungesüßt), Banane

Die Füllungen sind vielseitiger. Sie beinhalten zum Großteil entweder frische Früchte oder Seidentofu.

 

Kuchen

Je nach Kuchen kommen unterschiedliche Zutaten zum Einsatz. Wichtig ist nur, dass sie alle whole-food und plant-based sind.

 

Bei Interesse an einem bestimmten Rezept könnt ihr einfach über das Kontaktformular eine Anfrage stellen.


Sojamilch

 

  • 100g Sojabohnen
  • 1l gefiltertes Wasser
  • ggf. Salz, Panela, Vanille

Bohnen über Nacht einweichen. Wasser abgießen und die Bohnen mit dem gefilterten Wasser pürieren. Den Brei aufkochen und durch einen Nussmilchbeutel geben. Die gefilterte Milch erneut aufkochen und zehn Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Ggf. weitere Zutaten hinzufügen.

 

(Der feste Teil der Sojabohnen, Okara genannt, kann zum Backen von Brot, als Grundlage eines Aufstrichs oder anderweitig weiter verwertet werden.)

Der Klassiker: unsere Sojamilch wird aus Sojabohnen hergestellt, die wir selbst angebaut haben. Nur so können wir sicher sein, dass sie frei von Gentechnik, Pestiziden und weiteren Chemikalien ist. Neben den Sojabohnen enthält die Milch nur Wasser - außer ein Kunde wünscht sich explizit eine Prise Salz, einen Esslöffel Panela oder ein wenig Vanille. Ob als Zutat für ein Dessert, zur Herstellung von Tofu oder einfach zum Trinken - unsere Sojamilch ist mild im Geschmack und wohl bekömmlich. Ungeöffnet hält sie sich bis zu zwei Wochen, geöffnet sollte sie innerhalb von ein paar Tagen verzehrt werden. Das beste: man kann sie auch zum Verfeinern von Kaffee oder Tee verwenden ohne dass sich Flocken bilden.

 


Sour Cream

Auch unsere Sour Creme ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel kann sie als Salatsoße, zum Kochen, als Dipp oder aber auch pur als Brotaufstrich verwendet werden. Sie besteht aus 100g Cashews (über Nacht eingeweicht), zwei Esslöffeln Hefeflocken, dem Saft von drei Limetten und je einer Prise Salz und Pfeffer. Einfach alles mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme vermengen und nach Bedarf Kräuter und Gewürze hinzufügen - fertig!

  • 100g Cashews       (eingeweicht)
  • 2 EL Hefeflocken
  • Saft von 3 Limetten
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Alles zusammen pürieren.


Tofu

Tofu stellen wir aus unserer Sojamilch her. Damit er eine schön feste Konsistenz hat geben wir ihn über Nacht in eine Tofupresse, um möglichst viel Feuchtigkeit aus ihm herauszupressen. Im Anschluss kann er mariniert und scharf angebraten (z.B. zum Verfeinern von Salaten oder Currys), paniert und frittiert (für Tofu-Nuggets) oder weiter verarbeitet werden.

Tofu

  • 1l Sojamilch (Rezept s.o.)
  • 15g Nigari
  • 50ml Wasser

Milch aufkochen und drei bis fünf Minuten abkühlen lassen. Nigari in warmem Wasser gelöst hinzufügen. Kräftig für ca. zehn Sekunden rühren. 15 Minuten stehen lassen. Tofupresse mit einem Käsetuch auslegen. Gefockte Sojamilch hineingeben und für sechs Stunden presen lassen. In Wasser eingelegt aufbewahren.


Schokoaufstrich

  • 200g Haselnüsse
  • 60g Panela
  • 200ml Sojamilch (Rezept s.o.)
  • 20g Kakao (ungesüßt)
  • 5g Salz
  • etwas Vanille

Haselnüsse für sieben Minuten bei 150°C rösten. Häute entfernen. Ca. fünf Minuten pürieren (es muss eine Art Muß entstehen). Restliche Zutaten hinzugeben und nochmal pürieren.

 

Wer liebt es nicht? Morgens ein schönes, saftiges Brot mit einer dicken Schicht Nutella? Für viele Veganer heißt es einen großen Verzicht, dass sie sich diese ungesunde Leckerei nicht länger einverleiben können. Zumal viele vegane Alternativen aus diversen Drogeriemärkten deutlich zu wünschen übrig lassen. Wie gut, dass wir dieses hervorragende Rezept gefunden haben. Dank des großen Anteils gerösteter Haselnüsse schmeckt unser Notella wunderbar nussig. Die weiteren Zutaten (s. mittlere Spalte) runden den Geschmack ab.


Cashew-Mozzarella

  • 100g Cashews (eingeweicht)
  • 200ml Sojamilch
  • 1,5 TL Salz
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 TL Miso-Paste
  • 1/2 TL Zwiebelpulver
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • Saft von 2 Limetten
  • 4 EL Tapioca

Alles zusammen pürieren. Anschließend bei mitllerer Hitze aufkochen und warten, bis die Masse etwas eindickt. Evtl. entstehende Klümpchen lösen sich schnell wieder auf.

Mit diesem Rezept können Veganer endlich wieder Köstlichkeiten wie Lasagne, Pizza und Co. voll und ganz genießen. Zwar bildet unser Cashew-Mozarella keine Blasen oder zieht Fäden wie Käse aus Kuhmilch, aber er hat eine wunderbar cremige Konsistenz und lässt sich daher hervorragend verstreichen. Somit kann man ihn gut vor dem Backen auf z.B. einer Pizza verteilen und erhält nicht nur optisch ein tolles Ergebnis, sondern auch eine geschmackliche Version nahe am Original. Und da er viel gesünder ist als sein tierischer Vorgänger, lassen sich sogar auch Noch-Nicht-Veganer von ihm begeistern.


Mandel-Feta

 

  • 200g blanchierte Mandeln (eingeweicht)
  • 100ml Rejuvelac
  • 75g + 1/2 TL Salz
  • 600ml + 60ml Wasser
  • 2 EL Agar Agar

Mandeln mit 1/2 TL Salz und Rejuvelac pürieren. In einen Glasbehälter geben und ein bis zwei Tage ruhen lassen (es müssen sich kleine Bläschen bilden). Agar Agar in 60ml Wasser lösen, zum Kochen bringen & ca. vier Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen (die Konsistenz wird erst fester, dann wieder weicher und es entstehen viele Blasen). Mandel-Mischung hinzu geben, alles vermengen & bei schwacher Hitze köcheln lassen bis die Konsistenz fester wird. In einen mit einem Käsetuch ausgelegten Glasbehälter geben und im Kühlschrank auskühlen lassen. 75g Salz in 600ml Wasser lösen. Feta in vier Stücke schneiden und in das Salzwasser geben. Drei Wochen ziehen lassen.

 

Diese Alternative zu Feta versetzt einfach jeden in Staunen. Sowohl die Konsistenz als auch der Geschmack stimmen nahezu mit dem Original aus Schafsmilch überein. Zwar ist die Herstellung etwas mühselig (der Geschmack ist am besten, wenn man den Feta drei Wochen in einer Salzlake ziehen lässt), aber das ist es auf jeden Fall wert! Auch wenn man nicht genug Geduld hat, drei Wochen zu warten, schmeckt der Feta schon sehr gut. Im Kühlschrank hält er sich bis zu vier Monaten - theoretisch. Wenn ihn keiner vorher isst. Wir waren tatsächlich verblüfft als wir das Rezept das erste mal ausprobiert haben!


Cheddar-Dip

  • 100g Cashews (eingeweicht)
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zwiebelpulver
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1 Karotte
  • 1 gelbe oder rote Paprika (gegrillt)
  • 2 EL Tapioca
  • 1/2 Kartoffel
  • 1/2 Süßkartoffel
  • Saft einer Limette
  • 120ml Wasser

Alles pürieren. Masse kurz aufkochen, bis sie etwas eindickt.

Auf unseren Cheddar sind wir besonders stolz. Die Herstellung ist super einfach und er hat Dank unseres selbst entwickelten Gewürzes aus Zwiebel- & Koblauchpulver (einfach Zwiebeln & Knoblauch dehydrieren und anschließend mahlen) einen tollen Geschmack. Für die charakteristische Farbe fügen wir eine Karotte und eine gelbe oder rote Paprika hinzu. Wir benutzen ihn als Brotaufstrich, zum Kochen, Überbacken oder auch mal zwischendurch einfach so als Dipp. Da er aus ausschließlich gesunden Lebensmitteln besteht (s. linke Spalte) macht das Naschen hier gleich doppelt und dreifach Spaß! Für eine festere Konsistenz einfach mehr Tapioca verwenden oder zusätzlich etwas Agar Agar hinzu geben.


Nuss-Parmesan

Unsere vegane Parmesanvariante eignet sich hervorragend zum Verfeiern von Pastagerichten. Aber auch Soßen verleiht sie durch die Hefeflocken einen intensiven käsigen Geschmack. Da das Rezept so einfach ist, kann man es spontan jederzeit zubereiten. Probiert es aus und testet es heimlich an Noch-Nicht-Veganern. Sie werden den Unterschied nicht merken.;-)

 

  • 125g Cashews (geröstet)
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Salz

Alles zusammen im Food Processor pürieren. Fertig! Nicht zu lange, da sonst das Öl aus den Nüssen austritt.


Vollkornbrot

  • 400g Vollkornmehl
  • 150g Okara
  • 50g Leinsamen
  • 15g Trockenhefe
  • 3 EL Apfelessig
  • 2 TL Salz
  • 300ml Wasser
  • 100g Wallnüsse (gehackt)

Alle Zutaten vermengen. Teig eine Stunde gehen lassen. Anschließend bei 180°C ca. 55 Minuten backen.

Das gute, alte, "deutsche" Vollkornbrot. Man kennt es hier in Peru eigentlich gar nicht. Noch nicht! Wir konnten uns einfach mit dem lokalen Brot nicht zufrieden geben: es ist überhaupt nicht knusprig und hat haufenweise ungesunde Zutaten. Warum verdammt tut jeder Zucker in ein Brot??? Es ist uns ein Rätsel! Um trotzdem in den Genuss eines gesunden Vollkornbrotes zu kommen, haben wir uns kurzerhand entschieden ein eigenes Rezept zu entwickeln. Bisher kommt es sehr gut an, denn es schmeckt nicht nur hervorragend sondern versorgt einen Dank der Bohnen und Leinsamen auch mit wichtigen Nährstoffen. Ein zusätzlicher Gewinn ist, dass wir die Reste unserer Sojamilchherstellung (Okara - daher auch die Bohnen ;-)) sinnvoll verwenden können.


Bananenbrot

  • 4 sehr reife Bananen
  • 200g Vollkornmehl
  • 100g Haferflocken (optional)
  • 250ml Sojamilch (Rezept s.o.)
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL gemahlene Vanilleschoten
  • 1 EL Leinsamen (gemahlen)
  • 3 EL Wasser

Die Leinsamen mit dem Wasser vermischen und fünf Minuten ziehen lassen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Restliche Zutaten hinzugeben. Alles verrühren. Bei 200°C ca. eine Stunde backen.

Ist es ein Brot? Ist es ein Nachtisch? Man weiß es nicht so genau. Auf jeden Fall schmeckt es mega lecker - pur, mit Früchten oder auch mit unserem Notella bestrichen für den absoluten Kick. Eigentlich gehört noch ein Teelöffel Zimt in das Rezept, aber da die Bäckerin Zimt wie die Pest hasst, wird es bei uns immer weggelassen. Ihr könnt ausprobieren, wie es euch besser schmeckt.


Kokoskekse

Diese Kekse sind der Oberrenner. Sie sind so einfach zuzubereiten (Reste der Kokosmilchherstellung fallen bei uns eh ständig an) und schmecken einfach super lecker als kleiner Snack zwischendurch. Da sie ausschließlich aus drei sehr gesunden Zutaten bestehen muss man beim Naschen nicht mal ein schlechtes Gewissen haben. Sie lassen sich auch wunderbar variieren, z.B. mit einem Kleks Marmelade oben drauf oder ein paar Nüssen oder Trockenfrüchten eingebacken. Der Kreativität sind kein Grenzen gesetzt.

  • 50g Kokosraspeln (Reste der Kokosmilchherstellung)
  • 100g Haferflocken
  • 3 Bananen

Alles miteinander verkneten. Kleine Kekse formen. Für 25 Minuten bei 200°C backen. Fertig! Wirklich! So simpel! Raw-Veganer können die Kekse einfach essen ohne sie zu backen.

 


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