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Veganismus ist mehr als eine Ernährungsweise. Es ist eine Art zu leben.

Die meisten Veganer geben sich nicht damit zufrieden auf den Konsum tierischer Produkte zu verzichten. Sie möchten auch ihre Freunde und Familie zu einer bewussten Lebensweise motivieren, welche den respektvollen Umgang mit der Umwelt, allen Lebewesen und der eigenen Gesundheit beinhaltet. Dafür gibt es einen Grund! Es ist nicht wie bei einer Religion, in der die Menschen aufgrund eines Gedankenguts versuchen alle von ihrer Denkweise zu überzeugen, sondern viel mehr basiert die vegane Bewegung auf wissenschaftlich belegten Fakten und verschafft einem Klarheit darüber, was durch den Konsum tierischer Produkte in der Welt für ein Leid entsteht. Sobald man sich daher erst einmal mit dem Veganismus und allen damit zusammenhängenden Themen auseinander gesetzt hat, ist es einem nicht länger möglich wegzuschauen, während andere Menschen durch den Verzehr von Fleisch, Eiern, Milch oder Käse zum einen sich selbst schaden (s. Gesundheit), zum anderen die Industrie der Tierhaltung unterstützen (s. Tiere) und außerdem zur Ausbeutung der empfindlichen Ökosysteme unserer Erde beitragen (s. Umwelt). Der Veganismus hat erst gewonnen, wenn jeder einzelne vegan lebt.

 

Über den Veganismus sind die drei ethischen Aspekte des Tier- und Umweltschutzes und der Gesundheit miteinander verknüpft. Daher kommt es, dass es egal ist, aus welchem Grund man ursprünglich vegan wurde (bei uns war es die Umwelt), irgendwann setzt man sich mit den anderen Themen auseinander und verinnerlicht diese so sehr, dass einem klar wird, dass die vegane Ernährung ein unausweichlicher Schritt ist, um zu garantieren, dass auch künftige Generationen in einer Welt leben können, in der es sich zu leben lohnt. Da die Themen Hand in Hand miteinander gehen wäre es heuchlerisch von einem Nicht-Veganer zu behaupten, er sei Umweltschützer. Genauso wenig können jemandem Tiere am Herzen liegen, wenn er durch seinen Konsum zur Versklavung diverser tierischer Individuen beiträgt. Auch Gesundheitsfanatiker müssen sich eingestehen, dass die Fakten für eine vegane Ernährung sprechen, da tierische Produkte viele Stoffe beinhalten, die der menschlichen Gesundheit eher hinderlich sind als förderlich.

 

Veganismus ist daher als Gesamtpaket zu verstehen. Für uns reicht es nicht, einfach keine tierischen Produkte zu konsumieren. Wir wollen mehr! Deshalb informieren wir die Leute in unserer Umgebung über die Missstände in der Lebensmittelproduktion und der Massentierhaltung. Außerdem achten wir in all unseren Lebensbereichen darauf, unseren Einfluss auf die Umwelt zu minimieren. Sei es nun, dass wir darauf achten Wasser und Elektrizität zu sparen, lieber mit dem Fahrrad fahren anstatt ein Auto zu benutzen, dass wir plastikfrei, regional & saisonal einkaufen, so viel es geht Second-Hand-Ware kaufen (sowohl bei Klamotten als auch bei anderen Alltagsgegenständen wie Handys und Computern), dass wir probieren so wenig wie möglich Müll zu produzieren, nur Kosmetika benutzen, die 100% biologisch abbaubar sind oder unser durch Flugreisen ausgestoßenes CO2 (was sich manchmal leider nicht vermeiden lässt) durch das Anpflanzen zahlreicher, langlebiger Bäume kompensieren. Wir denken nicht, dass wir durch unseren Veganismus schon einen Anteil zum Umweltschutz beitragen und deshalb in anderen Bereichen schludrig sein können. Wir probieren immer und überall den Weg zu gehen, der einen kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlässt, ohne dass wir dabei an Lebensqualität einbüßen müssen.

Transparenz statt teurer Siegel

Wir bauen all unsere Zutaten ökologisch und fair an. Alles andere ergibt für uns einfach keinen Sinn. Leider ist die Zertifizierung mit einem Bio- oder Fair-trade-Siegel mit einem sehr hohen Kostenaufwand verbunden. Zurzeit haben wir gar nicht die Möglichkeit eine solche Menge zu investieren, nur um unsere Produkte als bio oder fair bezeichnen zu dürfen, aber auch ideologisch finden wir eine solche Zertifizierung fragwürdig. Die hohen Kosten zur Beschaffung eines Siegels haben zur Folge, dass die Produkte teurer verkauft werden müssen. Dies ist nicht mit unseren Vorstellungen vereinbar, da es uns wichtig ist, dass unsere Produkte möglichst preiswert sind, damit sie sich jeder leisten kann. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden auf Transparenz zu setzen anstatt unsere Lebensmittel zertifizieren zu lassen. Wir werden unsere Arbeit daher regelmäßig dokumentieren und alle Informationen hier veröffentlichen. Wer trotzdem noch an unserer Glaubwürdigkeit zweifelt ist herzlich eingeladen persönlich bei uns vorbeizukommen und sich davon zu überzeugen, dass wir tatsächlich das tun was wir sagen und keine Schwindler sind. Wir freuen uns über angemeldete sowie überraschende Gäste, denen wir unsere Farm, den Wald oder die Produktion zeigen können, gleichermaßen. Da man sich allerdings auf unserem Grundstück nicht zwangsläufig über den Weg läuft, es unter Umständen schwer zu finden ist und wir auch häufig in der Stadt beschäftigt sind, kann es nicht schaden vorab eine E-Mail zu schreiben.


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Responsables

Ronja Heinemann

Andrés Seidler del Pozo

Contacto

Jr. Aguaytía MZ 21 Lt 9

Yarinacocha

Pucallpa, Ucayali

Perú

 

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v4vegan@protonmail.com